Disrupted: Mein Missgeschick in der Start-up-Blase

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Disrupted: Mein Missgeschick in der Start-up-Blase

Über das Buch:

Fünfundzwanzig Jahre lang war Dan Lyons ein Zeitschriftenschreiber auf der Höhe seines Berufs – bis er eines Freitagmorgens einen Anruf erhielt: Puff. Sein Job existierte nicht mehr. „Ich glaube, sie wollen nur jüngere Leute einstellen“, sagt sein Chef bei Nachrichtenwoche sagte ihm. Fünfzig Jahre alt und mit einer Frau und zwei kleinen Kindern war Dan, mit einem Wort, am Arsch. Dann schlug eine Idee ein. Dan hatte schon lange über Silicon Valley und die Tech-Explosion berichtet. Warum nicht mitmachen? HubSpot, ein Bostoner Start-up, verfügte über $100 Millionen an Risikokapital. Sie boten Dan einen Haufen Aktienoptionen für die vage Rolle des „Marketing-Kollegen“ an. Was könnte schiefgehen?

HubSpotters waren wahre Gläubige: Sie machten die Welt zu einem besseren Ort … indem sie E-Mail-Spam verkauften. Die Atmosphäre im Büro war eine Mischung aus Verbindungshaus und Kult: Die Party begann am Freitag um halb vier und dauerte bis tief in die Nacht; „Duschkabinen“ wurden zu Anschlusshöhlen; ein Push-Up-Club traf sich mittags in der Lobby, während in der Nähe, in der „Content Factory“, Nerf-Kanonenschlachten tobten. Gruppen gingen zu „Walking-Meetings“, und Dans abwesender Chef schickte kryptische E-Mails über Mitarbeiter, die „abgeschlossen“ (sprich: gefeuert) waren. In der Mitte war Dan, genau doppelt so alt wie der durchschnittliche HubSpot-Mitarbeiter und buchstäblich alt genug, um der Vater der meisten seiner Kollegen zu sein, der an seinem Schreibtisch auf seinem Hüpfball-„Stuhl“ saß.

Zu Lyons lärmender Geschichte über seinen Aufstieg und Fall bei Hubspot mischt sich eine scharfe Analyse der Start-up-Welt, einer de facto-Verschwörung zwischen Gründern und Geldgebern, einer Welt, in der schlechte Ideen mit hohen Investitionen belohnt werden. wo Unternehmen Geld verschwenderische Vergünstigungen für ihre Post-College-Mitarbeiter ausschütten und wo jeder versucht, gerade lange genug durchzuhalten, um einen Börsengang zu erreichen und sich auszahlen zu lassen.

Mit einer Besetzung von Charakteren, zu denen teuflische Angel-Investoren, modebewusste Risikokapitalgeber, Unternehmer und „Wantrapreneurs“, Blogger und Brogrammer, soziale Aufsteiger und Soziopathen gehören, Gestört ist ein packender und definitiver Bericht über das Leben in der (zweiten) Tech-Blase.

Über den Autor:

Dan Lyons ist Romancier, Journalist, Drehbuchautor und Redner. Er war Autor der ersten beiden Staffeln der Emmy-prämierten HBO-Serie Silicon Valley. Zuvor war Lyons Technologieredakteur bei Newsweek und der Schöpfer des bahnbrechenden viralen Blogs „The Secret Diary of Steve Jobs“ (AKA „Fake Steve Jobs“). Lyons hat für das New York Times Magazine, GQ, Vanity Fair und Wired geschrieben. Er lebt in Winchester, MA.

Informationen entnommen aus Amazon-Produktseite.